Samstag, 11. Mai 2013

Rezension zu "Gebannt - Unter fremdem Himmel"



Mit ihrem Debütroman “Gebannt - Unter fremdem Himmel“ hat Veronica Rossi vollkommen überzeugt.
 


Inhalt:



Die Welt in der Aria lebt, ist eine ganz andere, als die, die wir kennen und auch Perry. Aria lebt in den Welten, ein virtuell erschaffenes Leben, in der jeder Siedler der Biosphären hinein kann. Benötigt wird nur ein Smarteye, eine einseitige Brille welche mit dem Gehirn vernetzt wird. Die Welten sind für die Siedler Alles, denn hier gibt es keine Krankheiten, keine richtigen Schmerzen und man kann trotzdem tun und lassen was man möchte, sogar fliegen ist möglich. Aria, kennt sich dort gut aus und kann sich ein Leben ohne ihr Smarteye überhaupt nicht mehr vorstellen. Gegen ihren Willen entwendet man ihr das Smarteye und zu allem Überfluss wird sie auch noch aus der Biosphäre verbannt. 


Sie kann es kaum glauben, dass sie wirklich unter den gefährlichen Ätherstürmen hindurch läuft und es schafft, sich Tage lang an keiner tödlichen Krankheit anzustecken. Denn eigentlich ist die Luft, außerhalb der Biosphären, mit giftigen Bakterien und Viren kontaminiert und für den Menschen früher oder später tödlich.

Aria, muss sich nicht lange allein in der freien Natur bewegen, schon sehr bald, nach ihrem Rauswurf aus der Biosphäre, trifft sie auf Perry. Dieser hilft ihr unter dem fremdem Himmel zu überleben, doch wirklich gut verstehen tun sie sich nicht. Denn er ist der Meinung, dass Aria Schuld an der Entführung seines Neffen`s ist. Denn dieser wurde von einigen Siedlern gefangen genommen und verschleppt. Perry hat sich nun auf den Weg gemacht, um seinen kleinen Neffen zurück zu holen. Doch er ist nicht ohne ein Lösungsweg los gezogen, er hat ein Druckmittel und das interessiert nicht nur die Siedler sondern auch Aria. Denn Perry und Aria stoßen nicht das erste Mal aufeinander. Für beide beginnt eine schwierige Zeit mit abenteuerlichen Herausforderungen, wobei sich Perry und Aria immer besser kennenlernen und feststellen müssen, dass der jeweilige andere nicht nur ein Barbar und ein Maulwurf ist.
 


Meine Meinung/Fazit:

  


Wer wünscht sich nicht eine Welt ohne Schmerzen und Krankheiten, ohne wirkliche Gefahren? Doch wie weit würden wir gehen um dies zu erreichen? Würden wir auf unsere Freiheit verzichten oder würden wir gar nicht bemerken, dass wir eingesperrt sind, bei diesen großen Möglichkeiten, welche die „Welten“ bieten? Würden wir einfach damit leben können in einer Kuppel eingesperrt zu sein, ohne wirklich frische Luft und richtige Natur spüren zu können? Der Mensch ist meiner Meinung nach, nicht dafür geschaffen auf einem so engen Raum zu leben und sei es auch noch so eine große Welt. Der Mensch möchte frei sein und sich dort hinbewegen wo er möchte. Doch was passiert, wenn die Möglichkeit auf freies Leben durch Naturkatastrophen versiegt ist? Lassen wir uns einsperren? Nein, lassen wir nicht. Dies beweisen, sehr gut die „Barbaren“, wie Frau Rossi sie nennt. Sie leben mit den Gefahren der Außenwelt, mit der kontaminierten Luft und ihren Folgen, wie zum Beispiel: Genmutationen. Die Siedler haben sich mit ihren „Welten“ gut arrangiert und fürchten die freie Natur. Sie bewegen sich nur mit Schutzhelmen- und Kleidung aus ihren Biosphären, aus Angst sich mit Krankheiten anzustecken und das würden sie wahrscheinlich auch. Da ihre Körper die Bakterien bzw. Viren nie kennengelernt haben, ihr Immunsystem hat keine Antikörper zur Verfügung. Schutzimpfungen werden gar nicht mehr gespritzt da es in den „Welten“ keine Krankheiten mehr gibt.
 
Doch wer möchte in so einer Welt leben? Ich denke Niemand, jedenfalls kein Mensch der die reale Natur kennengelernt hat und nicht die virtuelle, wo jeder zehnte Stein aussieht wie der Erste.

Ich vergebe für “Gebannt - Unter fremdem Himmel“ volle fünf Fledermäuse. Das Buch war kreativ und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, da das Ende doch einen kleinen Cliffhanger aufweist.

  

Über die Autorin:






Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft u und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte an Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. <<Gebannt. Unter fremden Himmel>>, eine Liebesgeschichte in postapokalyptischen Zeiten, ist ihre erste Buchveröffentlichung und der Auftakt einer Trilogie.
  
Quelle: Aus dem Schutzumschlag/Oetinger

Bewertung: 







Kaufdetails:


Format: Hardcover
Seitenanzahl:  432
Verlag: Oetinger  
Preis:  17,95 €
Erscheinungsdatum:  März 2012
Originaltitel: Under the Never Sky
ISBN 10: 378914620X
 ISBN 13: 978-3789146206


Cover: 








Mehr Infos? Klick

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Spinning Floating Heart Pointer