Montag, 12. August 2013

Geschlechterkampf Runde 2 ...



Rezension zu
 
„Das Verbotene Eden: Logan und Gwen“
 
von
 
Thomas Thiemeyer.

 

Inhalt:

   
An dieser Stelle möchte ich nur kurz auf den Inhalt eingehen, da ich bereits in der Rezension zum ersten Buch viel erläutert habe.
 
Im zweiten Teil der „Eden-Trilogie“ sind Logan und Gwen die Hauptcharaktere und gehen in den Geschlechterkampf.
 
Gwen ist immer noch verzweifelt über die Tatsache, dass  Juna sie für einen Mann verlassen hat und versucht so gut wie möglich damit klar zukommen. Doch ihr Hass auf die Männerwelt ist größer denn je. Um sich selbst wieder zu finden und Juna hinter sich zu lassen, schließt sie sich einem waghalsigen Kommando an welches darin besteht den Inquisitor, zu ermorden.

Doch wie gefährlich diese Reise für sie wirklich wird, merkt sie erst als es fast schon zu spät ist und ausgerechnet der Feind sie retten muss.

 

Die Charaktere:
  
 
Gwen war anfänglich ein äußerst anstrengender Charakter. Ihre Jammerei hat mich ziemlich oft zur Weißglut getrieben. Außerdem habe ich mich furchtbar über sie geärgert als sie die Aussagen von Arkana für dumm hielt und darüber nur den Kopf geschüttelt hat.
  
 
 
Zitat Seite 103:

„Schwachsinn“ … „Ich bin nicht krank, ich habe keine Grippe. Was denkt sich Arkana dabei, mir so eine Geschichte aufzutischen? Ich glaube die Frau hat einen Dachschaden:“  … „Für wie blöd hält sie mich eigentlich?“ 


 
Bei diesen Aussagen, hätte ich wirklich die Wände hochgehen können. Ich kann ja teilweise ihre Wut verstehen, aber sie blickt nicht hinter die Dinge, sie sieht nur was sie sehen will. Ich war dann wirklich froh als sie sich im Laufe des Buches dann doch noch geändert hat. Sie wurde immer sympathischer, was nicht zuletzt an Logan lag.
 
Logan war ein Charakter, der sich sofort ins Herz gedrängt hat.

Er war sympathisch, hilfsbereit, klug und ich würde wahrscheinlich noch 100 andere gute Dinge finden. Aber ich überlasse euch Lesern selbst, seinen Charakter besser kennenzulernen. Ich habe ihn jedenfalls sehr lieb gewonnen, nicht zuletzt durch seinen unerschöpflichen Mut.


 
Meine Meinung:
  
 
Auch der zweite Teil, mit Gwen und Logan, konnte mich überzeugen und mit seiner Geschichte in den Bann ziehen. Jedoch muss ich sagen, dass es hier etwas länger gedauert hat, als im ersten Teil. In diesem Teil hat es für mich etwas gedauert, ehe es richtig spannend wurde. Die Begegnung von Logan und Gwen hat sich hingezogen, was für mich etwas enttäuschend war. Jedoch war das Buch in den Kapiteln wo die Hauptakteure sich noch nicht kennengelernt haben keines Wegs langweilig. Herr Thiemeyer hatte stets spannende Dinge zu erzählen, welche einen in den Bann zogen.
 
Auch die Charaktere waren schlussendlich überzeugend, auch wenn mir Gwen anfangs nicht gefiel.
  
 
 
Fazit:
  
 
Ein überzeugender zweiter Teil, welcher von mir vier verdiente Fledermäuse erhält. Da dieser Teil mit einem spannenden Cliffhanger endet, bin ich schon sehr gespannt, wie der dritte und letzte Teil weiter geht. Das Beste ist, dass der dritte Teil schon bereitliegt, da mir dieser vom Droemer Knauer Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. In diesem Sinne schon einmal herzlichen Dank an den Verlag.

Im folgenden Buch geht es dann um Magda und Ben, welche wir auch schon in den ersten beiden Teilen kennenlernten.
 
  
 
Der Autor:
  
 
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt "Korona" –, entdeckte er mit den "Chroniken der Weltensucher" höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit "Das verbotene Eden – David und Juna" begann ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt. Nach "Logan und Gwen" ist nun "Magda und Ben" der abschließende Band. Mehr Informationen zum Autor unter www.thiemeyer.de
 
 
 
Bewertung:




Kaufdetails:
  
Format: Hardcover
Seitenanzahl:  464
Preis: 16,99 €
Erscheinungsdatum: 03.09.2012
ISBN-10: 3426653257
ISBN-13: 978-3-426-65325-8

  
   
Cover: 

 Quelle: Droemer Knauer

Der Verlag:
 



 
 
Leseprobe: Klick 

 

Kommentare:

  1. Hallo Judith,

    nun wer mag als Leserin eine nervige, weibliche Hauptpersonen, die Frau gerne schütteln möchte um sie wieder auf den rechten Weg zu bringen oder?

    So sehe ich hier die Geschichte.
    Außerdem wird das ohnehin gerne bei Jugendbüchern gemacht..hin und her und vor und zurück..bis endlich der Groschen fällt.

    LG..Karin..

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    1. Hallo Karin,

      ja genau man wollte sie wirklich schütteln und rütteln. Na ja aber sie wurde ja doch noch ganz sympatisch.

      Ein hin und her kann man in Jugendbüchern oft beobachten, besonders zwischen den Hauptcharakteren, erst hassen sie sich, dann lieben sie sich und dann wieder anders herum, aber genau das finde ich total toll.

      Danke das du vorbei geschaut hast ...

      Liebe Grüße

      Judith

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